Memento e.V. Hamburg
Historie


Der gemeinnützige Verein MEMENTO e.V. hat es sich seit seiner Gründung 1995 zur Aufgabe gemacht, für Menschen, die in irgendeiner Weise von HIV/AIDS betroffen sind, gemeinsame Grabstätten anzubieten und dadurch die erlebte Solidarität über den Tod hinaus zu erhalten. 

Auch heute ist dieses Angebot wichtig, dass grundsätzlich für alle von HIV/AIDS betroffenen Menschen besteht, ebenso wie für deren Angehörige (im Sinne von: Partnern*innen, aber auch Mütter oder Väter). Auch wenn wir uns über jede, neue Vereinsmitgliedschaft freuen, sind unsere Grabstätten allen vorab aufgeführten Personen unabhängig von einer eventuellen Mitgliedschaft zugänglich. 

Darüber hinausgehend dürfen sich aber auch alle Vereinsmitglieder*innen laut Vereinssatzung von MEMENTO e.V. gerne auf Wunsch auf der Grabstätte beisetzen lassen. 

Egal ob diese HIV-Positiv waren oder nicht. 

Über den Weg einer Vereinsmitgliedschaft sind die Gemeinschaftsgrabstätten von MEMENTO also allen Menschen mit oder ohne HIV zugängig, egal ob hetero, schwul, lesbisch, etc....... 

Möglich sind sowohl Erdbestattungen als auch Urnenbeisetzungen. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung des Friedhofs Ohlsdorf.

Die beiden Varianten von Sozialbestattungen (§74 SGB XII und §10 Hmb BestG) können ebenfalls auf unseren Grabstätten durchgeführt werden, wenn das zuständige Sozialamt genehmigt, das eine solche statt auf dem jeweiligen Bereich eines städtischen Friedhofs ausnahmsweise auf unserer privaten Themen-Gemeinschaftsgrabstätte erfolgen darf. Wir können bei der Antragsstellung gerne behilflich sein.

Die Sargplätze sind aufgrund ihrer naturgemäß viel geringeren Anzahl den Vereinsmitgliedern*innen von MEMENTO e.V. vorbehalten.

 


 

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