Memento e.V. Hamburg
Der Ablauf von Bestattungen

 

Wir, der Verein MEMENTO e.V., besitzen seit 1995 mittlerweile 3 Grabstätten an 2 Standorten auf dem Friedhof Ohlsdorf.

Beide Standorte sind jeweils mit der Nr. 13 in den Friedhofsplänen verzeichnet. Auf zweien unserer drei Grabstätten stehen große, prachtvolle & historische Grabmale, für welche wir seinerzeit eine Patenschaft abgeschlossen haben. Aber auch unsere dritte Grabstätte wurde mit einem schönen, großen & modern gestalteten, eigenen Grabmal versehen. Der Künstlerentwurf wurde damals nach einem entsprechenden Ideenwettbewerb ausgesucht und verwirklicht.

Auch heute ist unser Angebot wichtig, dass grundsätzlich für alle von HIV/AIDS betroffenen Menschen besteht, ebenso wie für deren Angehörige (im Sinne von: Partnern*innen, aber auch Mütter oder Väter). Auch wenn wir uns über jede, neue Vereinsmitgliedschaft freuen, sind unsere Grabstätten allen vorab aufgeführten Personen unabhängig von einer eventuellen Mitgliedschaft zugänglich.

Darüber hinausgehend dürfen sich aber auch alle Vereinsmitglieder*innen laut Vereinssatzung von MEMENTO e.V. gerne auf Wunsch auf den Grabstätten beisetzen lassen.

Egal ob diese HIV-Positiv waren oder nicht.

Über den Weg einer Vereinsmitgliedschaft sind die Gemeinschaftsgrabstätten von MEMENTO also allen Menschen mit oder ohne HIV zugängig, egal ob hetero, schwul, lesbisch, etc.......

MEMENTO stellt seit 1995 also Urnen- und Sargplätze zur Verfügung. Die Sargplätze sind aufgrund ihrer naturgemäß viel geringeren Anzahl den Vereinsmitgliedern*innen von MEMENTO e.V. vorbehalten.

Für die eigentliche Bestattung auf unserer Grabstätte (inkl. Trauerfeier) müssen die Angehörigen der Verstorbenen dann jeweils ein Beerdigungsinstitut nach eigener Wahl selbständig beauftragen und natürlich auch separat bezahlen. Falls die Verstorbenen selbst nicht schon zu Lebzeiten einen Bestattungsvorsorgevertrag mit einem Institut ihrer Wahl abgeschlossen und bezahlt hatten.

Wenn die zahlungspflichtigen Angehörigen nicht genug eigenes Einkommen haben oder es gar keine Angehörigen gibt, beauftragt das dann jeweils zuständige Sozialamt die Beisetzung als sogenannte „Sozialbestattung“. Die beiden Varianten von Sozialbestattungen (§74 SGB XII und §10 Hmb BestG) können ebenfalls auf unseren Grabstätten durchgeführt werden, wenn das zuständige Sozialamt genehmigt, das eine solche statt auf dem jeweiligen Bereich eines städtischen Friedhofs ausnahmsweise auf unserer privaten Themen-Gemeinschaftsgrabstätte erfolgen darf. Wir können bei der Antragsstellung gerne behilflich sein.

 


 

Powered By Website Baker